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GlaubensLab

Ein Workschop mit innovativem Theaterstück

Wir müssen wieder über den eigenen Glauben sprechen

Kirche verliert an Zuspruch. Säkularisierungswellen entzaubern die Welt und lassen sie beherrschbar scheinen. Wer braucht Gott heute noch? Und wer braucht eine Instanz, die für sich beansprucht, Verbindungswerkzeug der Menschen mit Gott wie auch der Menschen untereinander zu sein? Wenn Gott für viele Menschen noch wichtig ist, dann immer öfter ohne Kirche oder verfassten Glauben. Kirche scheint zusätzlich durch Vertrauensverlust aus den letzten Jahren mittlerweile immer irrelevanter. Um den Transformationsprozess von Religion, Glaube und Kirche zu verstehen, benötigt es den Blick auf die Menschen und darauf, was sie Glauben: was ist ihre Sehnsucht? Wie verstehen sie religiöses Leben und wie gestalten sie dieses? Was denken Gläubige über die notwendigen Veränderungen, wie sie glauben gelernt haben, wann ihnen Glaube geholfen hat, was für sie der Glaube ist und glauben heißt.
Hier setzt das Projekt „GlaubensLab“ an: Wir sind überzeugt, dass wir wieder neu über den je eigenen Glauben sprechen lernen müssen, empathisch, offen, ehrlich. Als Grundlage dafür, ihn in der Folge durch weitere Projekte, Formate und Veranstaltungen vor Ort zu vertiefen.

Ein Labor ist Raum für Experimente und Entwicklung

Den eigenen Glaubensweg verstehen, seiner Entwicklung nachspüren, für sich und die Kirche heute entdecken, das soll bei dem Format GlaubensLab im Zentrum stehen: Ein Workshop mit innovativem Theaterstück für Pfarrei, Dekanat, Jugendstelle, bei Einkehrtagen, Konferenzen, Arbeitskreis- und Gruppentreffen.
GlaubensLab: Lab = Laboratorium. Ein Labor ist ein Raum für Experimente und Entwicklung, für freies Ausprobieren oder zielgerichtetes Forschen, abgeschirmt, geschützt; mit Potential, Dinge zu verändern. Vom lat. Wort her aber auch ein Raum oder Zustand des Arbeitens, mit Mühen verbunden, nichts für einfache Lösungen. Glaube ist nichts Einfaches. Der Glaube hängt an den Menschen, er wird weitererzählt, tradiert, seit Ostern. Und verbindet sich mit den individuellen Menschen und ihrer Zeit. Wo und wie haben wir Glauben gelernt? Schule, Familie, Erstkommunion, Lebenskrise, angesichts des Todes? Schwierig, das immer klar zu benennen. Im GlaubensLab bieten wir eine „Versuchsanordnung“: die junge Dani, verkörpert von einer Schauspielerin, nimmt mit in ihr Glaubensleben voller Zweifel und voller Hoffnung in dramatischen Wendungen, mal nachdenklich, mal fröhlich, mal hoch explosiv. Nach 45 Minuten schließt sich eine mit der Gruppe frei gestaltbare Arbeitseinheit an: Biographisches ist denkbar, Inhaltliches. Wichtig ist: Miteinander Glaubenserfahrungen teilen, das oft Unsagbare sagbarer zu machen.

Ein entscheidender erster Impuls

Mit dem „Lab“ soll ein erster entscheidender Impuls gegeben werden. Es kann Ausgangspunkt für die Arbeit in Pfarreien oder Dekanaten sein, in Jugendstellen oder Firmgruppen. Es kann sich auch eine weitergehende Projektarbeit entwickeln, die theologisch-pastoral und ggf. sogar wissenschaftlich begleitet wird. Das Theaterstück ist schon vielfach erprobt: bei einem PGR-Klausurwochenende, auf einer Jugendseelsorge-Konferenz, in Schulklassen, in der Firmvorbereitung. Und gerade von älteren Zusehenden kam die Rückmeldung: das geht mir manchmal noch heute so mit dem Glauben und so war das bei meinen Kindern und ist es bei meinen Enkeln. Ich finde mich da in vielem wieder.

Weiterführende Infos / Links

Projektseite „Glaubens-Lab“ auf der Homepage der Domberg-Akademie: https://domberg-akademie.de/bildungslabor/glaubens-lab
Projektseite der mobilen Theaterproduktion „Irgendwas irgendwie“: https://domberg-akademie.de/specials/mobiles-theaterstueck-irgendwas-irgendwie

Kontaktdetails für Rückfragen

Magdalena Falkenhahn

Projektleiterin und Referentin für (Inter)Kulturelle Bildung

mfalkenhahn(at)domberg-akademie.de

08161-181-2158

 

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