Gesellschaft
Laufend fit am Simssee
Zertifizierter Präventionskurs nach §20 SGB V
Bewegung und Lernen über Generationen hinweg
Das Lauftraining bringt Menschen aus unterschiedlichen Generationen – von der Gen Z über die Gen Y und Gen X bis hin zu den Babyboomern – zusammen. Jede Altersgruppe bringt eigene Erfahrungen, Stärken und Perspektiven ein: Jüngere Teilnehmende kennen moderne Trainingsmethoden und digitale Tools, während Ältere auf einen reichen Erfahrungsschatz in Ausdauer, Gesundheit und Motivation zurückgreifen können. Im gemeinsamen Tun entsteht ein lebendiger Austausch, der weit über das reine Lauftraining hinausgeht. Die Teilnehmenden lernen voneinander, unterstützen sich gegenseitig und erfahren, wie wertvoll generationenübergreifendes Miteinander für das Lernen und das soziale Zusammenleben ist. Gerade in der Erwachsenenbildung ist dieser Ansatz wichtig, da er Vorurteile abbaut, den Dialog zwischen den Generationen stärkt und das Bewusstsein für Vielfalt fördert. Durch die gemeinsame Aktivität wird intergenerationelles Lernen erfahrbar, alltagsnah und nachhaltig wirksam.
Bewegung als Brücke zwischen den Generationen
Sport und Bewegung gehören zu den universellsten Formen des Lernens – unabhängig vom Alter. Gerade das Laufen ist eine Aktivität, die sich jedem Lebensabschnitt anpasst: Jüngere erleben ihre körperliche Leistungsfähigkeit, Ältere achten stärker auf gesundes Training, Regeneration und langfristige Fitness. Diese unterschiedlichen Sichtweisen treffen im Kurs aufeinander und ergänzen sich. Im intergenerationellen Kontext wird deutlich, dass Sport mehr ist als körperliche Betätigung: Er eröffnet Lernfelder für Selbstwahrnehmung, Motivation, Gesundheitsbewusstsein und Teamgeist. Die Generation Z etwa bringt den spielerischen Umgang mit digitalen Trainingshilfen ein, während die Babyboomer wertvolle Strategien im Umgang mit Belastungen oder Rückschlägen weitergeben können. Für die mittleren Generationen entstehen Brücken zwischen diesen Ansätzen – sie profitieren von der Innovationsfreude der Jüngeren ebenso wie von der Erfahrung der Älteren. Das generationsübergreifende Lauftraining fördert damit nicht nur Ausdauer und Fitness, sondern auch das Verständnis für unterschiedliche Lebensphasen. Teilnehmende erfahren, dass Bewegung Menschen unabhängig vom Alter verbindet und dass Lernen nicht auf Schul- oder Kursräume beschränkt ist. In der Erwachsenenbildung leistet dieser Ansatz einen Beitrag dazu, Gesundheit, Lebensqualität und gesellschaftliches Miteinander gemeinsam weiterzuentwickeln. Während der einzelnen Einheiten entsteht eine offene, motivierende und unterstützende Atmosphäre. Teilnehmende tauschen sich über ihre Fortschritte aus, geben sich gegenseitig Tipps zur Lauftechnik und ermutigen sich bei Leistungssteigerungen. Durch die Mischung verschiedener Generationen entwickelt sich schnell ein respektvolles, lebendiges Miteinander, in dem jede Person ihre eigenen Stärken einbringen kann.
Gemeinsam ins Ziel – Lauftraining mit System und Motivation
Das Lauftraining wird von einer erfahrenen Lauftrainerin geleitet, die die Teilnehmenden je nach Leistungsniveau in zwei Gruppen einteilt: Anfänger*innen (bis 5 km) und Fortgeschrittene (5–10 km). Nach einem gemeinsamen Aufwärmen zur Verbesserung von Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und Verletzungsprophylaxe startet jede Gruppe in ihrem Tempo. Während des Laufens gibt die Trainerin wertvolle Impulse zu Lauftechnik, Atmung und Ausdauersteigerung. Im Herbst schließen sich regelmäßig ein Aufbaukurs für Fortgeschrittene und ein neuer Kurs für Einsteiger*innen an – so kann die Gruppe gemeinsam weiterlaufen. Zwischen den Einheiten sorgt eine WhatsApp-Gruppe für Austausch und Motivation: Dort werden Übungen, Lauftreffs und Tipps geteilt. Auch außerhalb der Trainingszeiten begleitet die Trainerin die Gruppe mit Infos zu Ernährung, Regeneration und kleinen „Hausaufgaben“. Die Kurse finden jeweils freitags von 18:00–19:00 Uhr (Anfänger*innen) und montags von 18:30–19:30 Uhr (Fortgeschrittene) statt – in zehn Einheiten pro Programmblock. Der Kurs schließt mit einer gemeinsamen Abschlussrunde ab, in der Erfahrungen, Lernerfolge und persönliche Fortschritte reflektiert werden. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden Anregungen für das individuelle Weitertrainieren sowie Informationen zu Folgekursen und selbstorganisierten Laufgruppen. Das Angebot wird im Frühjahrs- und Sommerprogramm wiederholt; häufig entstehen daraus selbstorganisierte Laufgruppen.
Weiterführende Infos / Links
Zertifizierung: Als Präventionskurs nach § 20 SGB V anerkannt werden Angebote, die von qualifizierten Trainerinnen geleitet werden. Voraussetzungen sind z. B. ein sportwissenschaftliches Studium mit Präventionsschwerpunkt, eine Übungsleiterin-B-Lizenz „Sport pro Gesundheit“ oder eine Trainerlizenz mit Präventionsmodul (nach DOSB-Standard). Die Zertifizierung erfolgt über die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP).
https://www.zentrale-pruefstelle-praevention.de/leistungen/praeventionsangebotzertifizieren-lassen/
Kontaktdetails für Rückfragen
Marion Hilger
Fachreferentin Familienbildung, Pädagogische Fortbildungen, Gesundheitsbildung
m.hilger(at)bildungswerk-rosenheim.de
Telefon: 08031 23072 25, Montag und Dienstag von 9 - 16 Uhr
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