Gesellschaft
Vom Leben und Sterben - Dialog und Erleben
Raum schaffen zum Reflektieren und Nachspüren
Den Tod ins Leben holen
Gemeinsam mit dem Hospiz Germering und Hospizberatungen schaffen wir Raum: Zum Reflektieren, Nachspüren, Erleben und für Fragen, Antworten und Austausch. Seit 2024 findet die Reihe "Vom Leben und Sterben" im Stiftungssaal in Germering und im gleichen Gebäude des Hospizes mit fünf Veranstaltungen im Jahr statt. Bewusst haben wir drei Schwerpunkte gewählt. Es gibt pragmatische Angebote wie z.B. die Palliativ- und Hospizversorgung im Landkreis oder Vorträge zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Daneben stehen Angebote, die es möglich machen nachzuspüren, sich mit Gefühlen zu verbinden wie ein ganztägiges Seminar um Rituale innerhalb und außerhalb religiöser Gemeinschaften und deren Bedeutung oder ein Workshop mit biografischen Methoden, in dem „ErinnerungsBilder“ entstehen. Der dritte Schwerpunkt will spirituellen und religiösen Fragestellungen Raum geben. Mit Blick aus Richtung unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften, wird über die letzte Lebenszeit und Hospizarbeit informiert und diskutiert. Wir laden auch Pfarrgemeinden des Landkreises ein, Thementage zu gestalten und sichtbar zu machen, wie 2024 in der Pfarrei St. Bernhard mit der Kunstinstallation "Bevor ich sterbe, möchte ich ..." geschehen.
Bewusstheit stärken
Sterben und Tod sind Lebensphänomene, die bewusst oder unbewusst verdrängt werden. Trauerkultur ist aus dem Leben vieler Menschen verschwunden. Religionsgemeinschaften wie auch Hospizberatungen, Hospizvereine und Hospize leisten heute einen wichtigen Beitrag, würdevoll und mutig mit dem Abschied vom Leben umzugehen. Die Veranstaltungen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer vermitteln Wissen, stärken das Bewusstsein darüber und bauen Unsicherheiten und Ängste ab, damit Abschied als ein natürlicher Teil des Lebens gesehen und akzeptiert werden kann. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Bedürfnissen und Wünschen, die Menschen angesichts von Sterben, Tod und Trauer äußern und der Frage, wie sich diese Bedürfnisse mit religiösen Fragestellungen und Ritualen in Einklang bringen und verbinden lassen. Mit der Veranstaltungsreihe möchten wir Menschen erreichen, die sich den Herausforderungen rund um Krankheit und Sterben akut gegenüber sehen oder sich ganz generell dafür interessieren. All dies mit dem Bewusstsein, dass Wissen über die Endlichkeit unser gegenwärtiges Leben prägt.
Echte Kooperation und Partnerschaft
Mit dieser Veranstaltungsreihe haben wir Allianzen geschmiedet, um zu schwer-wiegenden Themen Know How zusammenzubringen und die Menschen, die das Thema betrifft mit gemeinsamer Anstrengung zu erreichen. Mit der Kooperation für die "Leben und Sterben"-Reihe laden wir ein, gemeinsam Menschen zu erreichen und das Wissen zu Hospiz-Palliativ-Trauerarbeit in gemeinsamen Veranstaltungen auf unterschiedlichste Art und Weise weiterzugeben. Gleichzeitig stellen wir die Verbindung zu unseren eigenen seelsorgerischen Angeboten her, um sie im Dekanat bzw. Landkreis bekannt und sichtbar zu machen.
Kontaktdetails für Rückfragen
Ansprechpartnerin:
Annette Koller
Referentin für Seniorenbildung im Brucker Forum e.V.
koller@brucker-forum.de
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