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FRAUENausgePOWERt: Gesundheit für Mütter

Kraft schöpfen und Selbstfürsorge im Familienalltag

Auftanken in der aktiven Familienzeit

In der Phase der Familiengründung bis hin zu den Wechseljahren stehen Frauen vor besonderen Herausforderungen: Sie übernehmen meist den Großteil der Care-Arbeit und versuchen gleichzeitig, hohen Erwartungen im Beruf und Privatleben gerecht zu werden. Das Projekt „FRAUEN ausgePOWERt“ bietet hierfür eine gezielte Veranstaltungsreihe an, die Frauen unterstützen soll, ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Das Angebot reicht von informativen Vorträgen über Lesungen bis hin zu praktischen Gesundheitskursen, die speziell auf die Bedürfnisse von Müttern und Frauen in verschiedenen Lebensphasen zugeschnitten sind. Es geht darum, Frauen eine Auszeit zu gönnen und ihnen Räume für Austausch und Regeneration zu eröffnen.

Salutogenese und gesellschaftliche Relevanz

Das Projekt basiert auf der Erkenntnis, dass Themen wie Mutterschaft, Erziehungsarbeit und körperliche Veränderungen (z. B. Schwangerschaft oder Klimakterium) oft zu massiver Erschöpfung führen, die gesellschaftlich noch zu wenig Beachtung findet. Inspiriert durch die Fachtagung „MutterNacht“, stellt das Vorhaben die Frage der Salutogenese in den Mittelpunkt: „Was hält mich als Frau gesund?“. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Sensibilisierung für den sogenannten „Mental Load“ – die unsichtbare Belastung durch das ständige Organisieren des Familienalltags, die oft in eine Überforderungsfalle führt. Ziel ist es, sowohl die individuelle psychische und körperliche Gesundheit zu stärken als auch eine breitere öffentliche Aufmerksamkeit für diese frauenrelevanten Themen zu schaffen.

Vielfältige Formate und lokale Vernetzung

Die Umsetzung erfolgt durch ein enges Netzwerk aus Kooperationspartnern, wie der Gleichstellungsbeauftragten und regionalen Familienstützpunkten, um Frauen direkt vor Ort zu erreichen. Das Programm umfasst unterschiedliche methodische Zugänge:

  • Wissen & Austausch: Lesungen und Online-Vorträge mit Expertinnen wie Laura Fröhlich zu Themen wie Mental Load oder Michèle Liussi zum Thema Selbstfürsorge („Die Klügere gibt ab“).
  • Praxis & Bewegung: Kurse wie Hormon-Yoga oder „Frauen-Spaziergänge gegen den Herbstblues“, die Impulse aus der Positiven Psychologie mit Bewegung in der Natur verbinden.
  • Auszeiten: Spezielle „Oasentage“ oder Workshops, in denen Mütter konkrete, alltagstaugliche Selbstfürsorgepläne entwickeln können. Zusätzlich werden Angebote wie kostenlose Kinderbetreuung integriert, um die Teilnahme für Mütter im Alltag überhaupt erst zu ermöglichen.

Weiterführende Infos

Kooperationen: Zusammenarbeit des Kath. Kreisbildungswerk Garmisch-Partenkirchen e.V. mit den Familienstützpunkten in Murnau, Oberammergau und Mittenwald.

 

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