Kultur
Tanzperformance "Miteinander"
Ästhetische Erfahrungen in der Erwachsenenbildung
Bildung ist mehr als Kopfarbeit
Bildung bedeutet mehr, als Wissen aufzunehmen. Sie geschieht mit dem Kopf – aber auch mit dem Körper, mit dem Herzen, mit allen Sinnen. Genau hier setzt die Tanzperformance „Miteinander“ an.
Im Rahmen des Saisonthemas „Die Kraft der Künste“ hat die Domberg-Akademie gemeinsam mit der Künstlerin Ariane Hagl sowie Tänzerinnen der Tanzschule IWANSON INTERNATIONAL eine eindrucksvolle künstlerische Erfahrung geschaffen. Ausgangspunkt war ein Bilderzyklus zum Thema Verbundenheit – weitergeführt durch Musik, Bewegung, Stimme und Stille.
Was entstand, war kein klassischer Bühnenabend, sondern ein offener Erfahrungsraum, in dem Grenzen zwischen Publikum und Performance zunehmend verschwammen: Menschen kamen miteinander in Bewegung, begegneten sich wortlos im Raum, spürten Verbindung – miteinander.
Kunst kann Türen öffnen, wo Worte nicht ausreichen
In einer Zeit, die von Komplexität, Unsicherheit und oft auch Vereinzelung geprägt ist, suchen viele Menschen nach neuen Formen der Orientierung. Die Erwachsenenbildung steht hier in einer besonderen Verantwortung – sie begleitet, schafft Räume zur Reflexion und stärkt Gemeinschaft.
Kunst kann dabei Türen öffnen, wo Worte manchmal nicht ausreichen. Sie hilft, Unsichtbares sichtbar zu machen, Fragen zuzulassen, Perspektiven zu wechseln. Und sie hat eine Kraft, die Bildung bereichern kann: die Kraft des Erlebens.
In unserer Bildungstradition liegt der Fokus oft auf Analyse, Argumentation und Wissensvermittlung – was wichtig und richtig ist. Doch ebenso wichtig ist es, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Ästhetische Erfahrungen können hier einen Zugang schaffen, der über den Kopf hinausgeht.
„Miteinander“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie sinnliche, körperliche und emotionale Erfahrungen zu Bildungsimpulsen werden können – ohne fertige Antworten, aber mit offenen Fragen und bleibenden Eindrücken.
Eine Einladung zur Selbsterfahrung
Die Tanzperformance „Miteinander“ im Pop-Up der Domberg-Akademie zeigte, wie Menschlichkeit und Solidarität durch Kunst erlebbar gemacht werden können. Zwischen Tanz, Musik, menschlicher Stimme und Momenten der Stille lösten sich im Laufe des Abends auch die Grenzen zwischen Performer:innen und Zusehenden auf und alle Teilnehmenden waren dazu eingeladen, sich ebenfalls durch den Raum zu bewegen, schweigend in Kontakt zu treten und Bewegungsimpulsen nachzugehen. Im Anschluss an die Performance gab es die Möglichkeit zum Austausch. Aufgrund der positiven Resonanz wurde das Format im November 2024 erneut in München und Freising gezeigt. Auch diese Aufführungen hinterließen bei vielen Teilnehmenden nachhaltige Eindrücke – als Einladung, Bildung sinnlich zu denken und die Künste als echten Erfahrungsraum zu nutzen.
Kontakt für Rückfragen
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Die Performance kann für weitere Orte angefragt werden. Für weiterführende Informationen melden Sie sich gerne bei Magdalena Falkenhahn:
mfalkenhahn@domberg-akademie.de
08161 181 2158
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